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Online-Marktplatz

Online-Marktplätze

Ein Online-Marktplatz gilt heute als attraktiver zusätzlicher Vertriebskanal, um Produkte außerhalb des Ladenlokals zu vertreiben und für Einsteiger bietet die Plattform die Möglichkeit, seine Produkte online zu testen.

Online-Marktplätze sind virtuelle Orte, an dem Angebot und Nachfrage zusammenfinden. Es gibt vertikale und horizontale Online-Marktplätze. In vertikalen Marktplätzen sind Produkte aus einer bestimmten Branche zu finden, wie zum Beispiel www.autoscout24.de, wobei horizontale Online-Marktplätze Produkte aus verschiedenen Branchen anbieten. Der Marktplatzbetreiber ist der Koordinator des ganzen Systems und ist unter anderem zuständig für die Transaktion und das Marketing innerhalb der Plattform.

Ebay gilt mit einem Provisions-Umsatz von 1,4 Milliarden Euro in 2013 als größter Online-Marktplatz in Deutschland. Mit rund einer Milliarde folgt Amazon auf Platz zwei.

Infografik: eBay ist stärkster Marktplatz in Deutschland | Statista

Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Ein großer Vorteil von Online-Marktplätzen ist, dass die Händler von der „Laufkundschaft“ profitieren, die Ihnen fast automatisch durch den Marktplatz geleitet wird. Online-Marktplätze eignen sich sowohl für erfahrene Online-Händler, als auch für Einsteiger, die Ihre eigenen Produkte online ausprobieren möchten. Die Plattform bietet den Online-Verkauf mit geringem Budget für die Erstellung eines eigenen Onlineshops und für dessen Vermarktung. Zudem sind die zwei größten Online-Marktplätze, eBay und Amazon, international vertreten und unterstützen Händlern beim grenzüberschreitenden Handel.

Von der technischen Seite aus betrachtet ist der Verkauf über Online-Marktplätze simpel. Händler können nach der Produktpflege Ihre Daten einfach über ihre Warenwirtschaft oder über ihr Onlineshop aus steuern. Hierfür bieten Software-Unternehmen wie SRT die passenden Schnittstellen für die Anbindung zu diversen Online-Marktplätzen. So kann der Händler durch eine integrierte Schnittstelle den Online-Marktplatz direkt ansteuern und den gesamten Verkaufsprozess automatisch abwickeln.

Amazon

Amazon gehört zu den ersten Online-Marktplätzen weltweit. Die Plattform wurde in 1994 gegründet.

  • Bei Amazon haben Händler den großen Vorteil, dass die komplette Zahlungsabwicklung durch den Online-Marktplatz-Betreuer Amazon übernommen wird, sodass der Kunde die Ware bestellt und der Händler nur ausliefert.
  • Bei der Zahlungsart Vorkasse wartet der Online-Marktplatz, bis die Zahlung eingetroffen ist und leitet die Bestellung anschließend an den Händler weiter. Erst dann kommt ein Vertrag zustande und der Online-Marktplatz übernimmt die Forderung als Forderungsinhaber und betreibt bei Zahlungsverzug das Mahnwesen und Inkasso. Der Händler erhält dann nach ca. 2-3 Wochen nach Warenlieferung sein Guthaben abzüglich der Transaktionsgebühr (Provision) ausbezahlt. Für die Schritte dazwischen ist ebenfalls Amazon zuständig, sofern die Zahlungsabwicklung von Amazon übernommen wird.
  • Die Gebühren für den Verkäufer als Power-Anbieter sehen bei Amazon folgendermaßen aus: Monatlich zahlt der Händler 39€ und zahlt für Verkäufe eine Provision zwischen 7-15% und für Kindle-Zubehör eine Provision von 35%. Zudem kommen ggf. zusätzliche Kosten für Versand, die nicht zur Amazon-Leistung gehören.

Ebay

eBay gilt wie Amazon als einer der Pioniere der Online-Marktplätze weltweit. Entwickelt wurde die Plattform in 1995.

  • Die Zahlungsabwicklung sieht bei eBay anders aus als bei Amazon. Hier ist der Händler selbst für die Kundenkommunikation zuständig und entscheidet über die Zahlungsarten, die er den Kunden zur Verfügung stellt. Zudem entscheidet der Händler auch, ob und wann Vorkasse-Kunden zur Zahlung angemahnt werden. Des Weiteren erhält der Händler normalerweise auch direkt das Geld vom Kunden, ohne dass er bis zu drei Wochen warten muss.
  • Die Gebühren, wenn Verkäufer einen eigenen Shop bei eBay führen, sehen wie Folgt aus: Für einen Basis-Shop zahlt der Verkäufer monatlich 20,96€, für einen Top-Shop monatlich 50,36€ oder für die Wahl eines Premium-Shop belaufen sich die monatlichen Kosten auf 252,00€. Zu den monatlichen Kosten kommen Kosten für Provision hinzu. Die Verkaufsprovision bei eBay beträgt zwischen 5-12%. Hinzu können zusätzliche Einstellgebühren für Optionen wie mehr Bilder, Erhöhung der Sichtbarkeit etc. kommen.

Rakuten

Anhand des Shopsystems mit angeschlossenem Online-Marktplatz von Rakuten können Händler ihre Waren der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung stellen.

  • Dabei kann der Händler seinen Shop fast komplett selbst gestalten.
  • Das Shopsystem verspricht immer auf dem neuesten Stand zu bleiben und stellt seinen Nutzern einen kostenlosen Support zur Verfügung und bietet Onlinekurse zu unterschiedlichen Themen an.
  • Die Kosten für Rakuten bilden sich folgendermaßen: Einrichtungsgebühr 49 €, monatliche Pauschale 39 €, + Verkaufsgebühr je nach Kategorie 5-12,5%.
  • Für die Nutzung von Rakuten zahlen Nutzer nicht nur Shop-Miete, sondern auch eine Provision über 10%. Darüber hinaus können nicht berechnete Kosten entstehen; Kosten für die Agentur, die sich um technische Erweiterungen kümmert, für Marketingmaßnahmen (z.B. SEO des Shops) oder Designarbeiten.